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Home Energie Ratgeber Ausschalten Ausschalten und sparen.
Ausschalten und sparen. PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. Juni 2008 um 10:29 Uhr
Einfach mal das Licht beim Verlassen des Raumes auszuschalten, oder den Standby-Modus ganz abzustellen, mag banal klingen, aber wenn jeder von uns dieses jeden Tag machent, erreicht man beeindruckende Resultate. Hier sind einige Tipps wie Sie die einfachsten Einsparmethoden in Ihren Alltag anwenden können ;
  • Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie es nicht brauchen. Durch Abschalten von 5 nicht benötigten Lampen in Fluren und Zimmern können Sie rund 60 Euro jährlich sparen und etwa 400 kg CO2-Emissionen pro Jahr vermeiden.
  • Benutzen Sie Energiesparlampen - bereits mit einer einzigen können Sie, über die Lebensdauer der Lampe betrachtet, Ihre Beleuchtungskosten um bis zu 60 Euro senken und 400 kg CO2-Emissionen vermeiden - außerdem halten solche Lampen bis zu zehnmal länger als normale Glühbirnen. Energiesparlampen sind in der Anschaffung teurer, auf lange Sicht aber billiger.
    Durch Abschalten von 5 nicht benötigten Lamen in Fluren und Zimmern können Sie rund 60 Euro jährlich sparen und etwa 400 kg CO2- Emissionen pro Jahr vermeiden.
  • Lassen Sie Geräte nicht im Standby-Modus - benutzen Sie den Ein-/Ausschalter am Gerät selbst. Ein Fernseher, der 3 Stunden täglich eingeschaltet ist (so viel Zeit verbringt ein Europäer durchschnittlich mit Fernsehen) und sich die übrigen 21 Stunden im Standby-Modus befindet, verbraucht etwa 40% seiner Energie im Standby-Modus.
  • Nehmen Sie unbenutzte Aufladegeräte aus der Steckdose - denn auch ohne angeschlossenes Handy nimmt das Ausladegerät Strom aufnimmt. Es gibt Schätzungen nach, werden 95% der Energie vergeudet, wenn Sie das Ladegerät ständig eingesteckt lassen.
  • Cool bleiben mit Ventilatoren - Klimaanlagen sind wahre Energiefresser - ein durchschnittliches Raumklimagerät verbraucht 1.000 Watt, verursacht rund 650 g CO2-Emissionen pro Stunde und kostet in dieser Stunde etwa 0,10 Euro. Ventilatoren können eine Alternative sein, und falls es doch eine Klimaanlage sein muß, sollten Sie sie sparsam einsetzen und sich für das energieeffizienteste Modell entscheiden.
  • Stellen Sie auf grünen Strom um - damit helfen Sie, den Einsatz erneuerbarer Energiequellen zu fördern. Derzeit werden in Europa nur 14% des Stroms aus klimafreundlichen erneuerbaren Energiequellen, wie Wind- und Wasserkraft, Holz, Biogas oder Solarenergie, gewonnen. Doch Nachfrage schafft Angebot! Vielleicht lohnt es sich auch für Sie, eine Solaranlage auf Ihrem Dach zu installieren?
  • Benutzen Sie Waschmaschine und Geschirrspüler nur, wenn sie voll sind. Wenn Sie sie halb gefüllt benutzen müssen, verwenden Sie die Einstellung für halbe Füllung oder den Sparmodus. Es besteht auch keine Notwendigkeit, die höchste Temperaturstufe zu wählen. Wasch- und Spülmittel sind heute so wirkungsvoll, dass Ihre Kleider und Ihr Geschirr auch bei niedrigen Temperaturen sauber werden.
  • Benutzen Sie Wäschetrockner nur, wenn unbedingt erforderlich - bei jedem Trockenvorgang werden mehr als 3 kg CO2-Emissionen produziert. Wäsche natürlich zu trocknen, ist die bei weitem beste Methode: Ihre Kleidung hält länger, und die benötigte Energie ist kostenlos und umweltfreundlich!
  • Kochen Sie nur so viel Wasser, wie Sie wirklich brauchen - damit helfen Sie, eine Menge Energie zu sparen. Wenn alle Europäer nur so viel Wasser erhitzten, wie sie tatsächlich benötigen, und auf diese Weise 1 Liter unnötig erhitztes Wasser pro Tag einsparen würden, könnte mit der eingesparten Energie ein Drittel der Straßenbeleuchtung Europas betrieben werden.
  • Decken Sie Ihre Töpfe beim Kochen ab. So kann eine Menge der für die Zubereitung der Speisen benötigten Energie eingespart werden. Noch besser sind Druck- oder Schnellkochtöpfe: Damit kann rund 70% gespart werden!
  • Duschen statt baden. Duschen erfordert nur ein Viertel der Energie die zum Baden benötigt wird. Um die Energieersparnis zu maximieren, benutzen Sie Niederdruck-Brauseköpfe, die billiger sind und den gleichen Komfort bieten.
  • Wasserhähne öfter zudrehen. Wenn Sie den Wasserhahn zudrehen, während Sie sich die Zähne putzen, können Sie mehrere Liter Wasser sparen. Ein tropfender Wasserhahn kann so viel Wasser verschwenden, dass sich damit eine Badewanne füllen ließe - achten Sie darauf, dass die Wasserhähne zugedreht sind.
  • Lassen Sie den Sonnenschein herein!
    Durch die optimale Nutzung von natürlichem Licht verringern Sie Ihre CO2-Emissionen und senken Ihre Stromkosten. Wände, Decken und Böden in hellen Farben sowie Spiegel helfen, das Tageslicht zu reflektieren.
  • Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie in Urlaub fahren.
    Um Strom zu sparen, sollten Sie den Stecker möglichst vieler Geräte aus der Steckdose ziehen. Anderenfalls verbrauchen sie weiterhin Energie, auch wenn sie ausgeschaltet sind.
  • Schalten Sie Ihren Computer aus, wenn Sie nicht im Büro sind, sondern auf einer Sitzung oder beim Mittagessen. So können Sie bis zu 20 % Ihres täglichen Stromverbrauchs einsparen. Auch wenn Sie die Stromrechnung nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen, tun Sie's der Umwelt zuliebe.
  • Stecken Sie die Stecker der Elektrogeräte in Ihrem Wohnzimmer
    (Fernseher, DVD-Spieler, Stereoanlage) in eine einzige Mehrfachleiste. Schalten Sie die Steckdosenleiste einfach ab, wenn die Geräte nicht in Betrieb sind. Damit können Sie bis zu 10 % (ungefähr 200 000 W pro Jahr) Strom sparen. Auch im Standby-Modus verbrauchen diese Geräte noch viel Strom.
 

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