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Recyceln ist angesagt.
Initiativen zum Recycling PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. Juni 2008 um 10:29 Uhr

Immer mehr Regierungen in der EU beteiligen sich an Initiativen zum Recycling. So wird es auch für die Bürger einfacher, sich zu beteiligen. Lernen Sie neue und einfache Wege, wie Sie noch effizienter die Umwelt schonen können.

  • Bringen Sie Altglas zum Glascontainer und trennen Sie Papier und Pappe, Kunststoffe und Dosen vom restlichen Abfall. Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90% der Energie, die benötigt wird, um eine neue zu produzieren - 9 kg CO2-Emissionen pro Kilogramm Aluminium! Bei 1 kg recycelter Kunststoffe beträgt die Ersparnis 1,5 kg CO2, bei 1 kg recycelten Glases sind es 300 g CO2. Indem 1 kg Papier recycelt wird, statt es zu entsorgen, werden 900 g CO2-Emissionen sowie Methanemissionen eingespart.
  • Vermeiden Sie unnötigen Abfall. Die meisten Produkte, die wir kaufen, verursachen auf irgendeine Weise Treibhausgasemissionen, z. B. bei der Herstellung und beim Vertrieb. Wenn man seine Pausenbrote in einem wieder verwendbaren Behälter statt in einem Einwegbehälter mitnimmt, wird die Energie eingespart, die zur Herstellung neuer Behälter benötigt wird.
  • Verwenden Sie Ihre wieder verwendbare Einkaufstaschen. Beim Einkauf kann Energie gespart und Abfall vermieden werden, wenn eine wieder verwendbare Tasche benutzt wird, statt sich in jedem Geschäft einen Einwegbeutel geben zu lassen. Abfall lässt nicht nur CO2 und Methan in die Atmosphäre gelangen, sondern kann auch Luft, Grundwasser und Boden verschmutzen.
    Die Produktion einer 1,5 Liter Flasche verbraucht weniger Energie als die Herstellung von drei 0,5 Liter Flaschen.
  • Benutzen Sie Nachfüllpackungen. Indem Sie sich für Produkte mit möglichst wenig Verpackung entscheiden und, wenn möglich, Nachfüllpackungen kaufen, können Sie ebenfalls zur Verringerung der Abfallproduktion und des Energieverbrauchs beitragen!
  • Kaufen Sie intelligent ein: Eine Flasche mit 1,5 Liter Inhalt erfordert weniger Energie und produziert weniger Müll als drei Flaschen von je 0,5 Liter.
  • Recyceln Sie organische Abfälle - Mülldeponien verursachen rund 3% der Treibhausgasemissionen der EU - durch das Methan, das bei der Zersetzung biologisch abbaubarer Abfälle freigesetzt wird. Indem Sie organische Abfälle recyceln oder kompostieren, wenn Sie einen Garten haben, können Sie zur Vermeidung dieses Problems beitragen! Achten Sie aber auf eine sachgemäße Kompostierung, damit bei der Zersetzung genügend Sauerstoff zugeführt wird, denn sonst erzeugt Ihr Kompost Methanemissionen und faulen Gestank
  • Kaufen Sie einen „wiederverwendbaren“ Weihnachtsbaum!
    Kaufen Sie einen Weihnachtsbaum mit Wurzeln und gießen Sie ihn regelmäßig. Nach den Festtagen können Sie ihn dann im Garten einpflanzen. Wenn Sie einen geschlagenen Baum kaufen, lassen Sie ihn von Ihrer Gemeinde zur Entsorgung abholen.
  • Verzichten Sie auf Papiertücher!
    Wenn Sie etwas verschüttet haben, ist ein Wischlappen oder Schwamm viel besser geeignet – warum also Papier verschwenden. Weniger Abfall, den Bäumen zuliebe!
  • Verzichten Sie auf Plastik- oder Papiertüten!
    Die von Ihnen für ein paar Minuten benutzten Plastiktüten können die Umwelt zwischen 15 und 1 000 Jahre lang belasten. Holen Sie sich nicht jedesmal, wenn Sie einkaufen, eine neue Plastiktüte. Nehmen Sie lieber eine wiederverwendbare Tüte oder einen Baumwollbeutel und verzichten Sie auf Plastik- oder Papiertüten.
  • Werfen Sie nichts achtlos weg!
    Abfall gehört weder auf die Straße noch in die Natur und ganz bestimmt nicht in den Gully. Sonst kann er nämlich in Wasseraufbereitungsanlagen gelangen und den Entgiftungsprozess übermäßig belasten. Benutzen Sie lieber die städtischen Abfallkörbe, denn dafür sind sie da.
  • Sie brauchen eine neue Brille?
    In Europa und Nordamerika werden jährlich rund 10 Millionen Brillen ausrangiert, die noch brauchbar sind. Damit kann man vielen Menschen in Entwicklungsländern zu einer Brille verhelfen. Die meisten Optiker fungieren heute als Sammelstellen für alte Brillen. Spenden Sie also Ihre Brille und geben Sie damit Menschen neuen Lebensmut.
  • Lassen Sie nach einem Wechsel Ihrer Autobatterie die Altbatterie entsorgen.
    Fragen Sie Ihre Gemeindeverwaltung, sie kann Ihnen Rücknahmestellen oder Kfz-Werkstätten empfehlen. Dort werden Altbatterien gesammelt und dem Recycling sowie einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.
  • Spenden Sie Ihre alten Kleider einer karitativen Organisation oder geben Sie sie in die Altkleidersammlung.
    So bekommen Ihre Altkleider ein zweites Leben, entweder als Second-Hand-Kleidung oder, geschreddert und recycelt, als Rohstoff für Textilien und Verpackungen. Dadurch werden kostbare Energie und knappe natürliche Ressourcen gespart.
  • Entsorgen Sie mit Verstand!
    Bringen Sie Ihren Elektronik-Abfall zu einer lokalen Sammelstelle oder geben Sie ihn bei Ihrem Händler ab, damit er aufbereitet oder korrekt entsorgt wird. Elektro- und Elektronik-Altgeräte enthalten viele Giftstoffe. Seit Mitte 2005 sind alle europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet, Rücknahmesysteme für diese Abfallart einzurichten.
  • Drucken Sie weniger Seiten aus!
    Ermutigen Sie Ihre Kollegen im Büro, auch die Rückseite von Papier zu verwenden und E-Mails und Anlagen zu archivieren, damit weniger ausgedruckt wird. Sie können auch ein papierloses Büro einführen. Einigen Studien zufolge steigt der Verbrauch von Büropapier jährlich um 20 %, und die Internettechnologie führt dazu, dass noch mehr Dokumente ausgedruckt werden. Durchschnittlich verbraucht jeder Arbeitnehmer etwa 50 DIN-A4-Blätter pro Tag. Geht's nicht ohne Ausdruck?
  • Papier können Sie wiederverwenden!
    Nehmen Sie für Skizzen und Entwürfe statt eines neuen Blatts Papier ein bereits benutztes Blatt und beschreiben Sie die Rückseite. Verwenden Sie Recyclingpapier. Denken Sie daran: im Vergleich zu neuem Papier rettet jede Tonne Recyclingpapier 17 Bäume.
  • Besorgen Sie sich eine Tasse!
    Kaufen Sie sich eine eigene Kaffeetasse fürs Büro statt Einwegbecher aus Kunststoff oder Papier zu benutzen. Wenn Sie jeden Tag zweimal Kaffee trinken, sparen Sie pro Jahr ungefähr 400 Plastikbecher ein.
 


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