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Montag, 26. Mai 2008 um 23:00 Uhr |
Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine
unserer schwersten Aufgaben. Wenn nicht rasch weltweite Maßnahmen zur Stabilisierung
der steigenden Temperaturen auf unserem Planeten getroffen werden, muessen
wir mit unumkehrbaren, katastrophalen Schäden rechnen.Die EU hat sich
im Dezember 2008 auf eine integrierte Strategie im Bereich Energie und Klimaschutz
mit ehrgeizigen Zielen für 2020 geeinigt. Sie will Europa damit auf den
richtigen Weg bringen - hin zu einer umweltgerechten Zukunft mit einer CO2-armen,
energieeffizienten Wirtschaft. Erreicht werden soll dies durch:
- Senkung der Treibhausgasemissionen um 20 % (bzw. sogar 30 %, falls eine internationale Einigung zustande kommt)
- Verringerung des Energieverbrauchs um 20 % durch bessere Energieeffizienz
- Deckung von 20 % unseres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen
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| Was steht auf dem Spiel? |
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Die Erde erwärmt sich, weil die Menschen große
Mengen an Energie erzeugen und verbrauchen. Mit unserem steigenden Energiebedarf
wächst
auch unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas und
Kohle). Diese Brennstoffe – die alle mit hohen CO2-Emissionen
verbunden sind – decken rund 80 % des Energieverbrauchs der EU. |
Die EU muss die Art und Weise, wie sie Energie
erzeugt und verbraucht, gründlich ändern, wenn sie ihre Ziele erreichen
und den Klimawandel bekämpfen will. Mit ihren Maßnahmen widmet sie sich
deshalb Schlüsselbereichen
wie dem Strom- und Gasmarkt, den Energiequellen, dem Verbraucherverhalten und
einer engeren internationalen Zusammenarbeit. |
| Mit den Herausforderungen wachsen und Chancen ergreifen |
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Die Klima- und Energiestrategie der EU steht in Einklang mit
ihrem Einsatz für Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätze. Der Platz
als Vorkämpfer
der neuen Energierevolution wird dazu führen, dass neue Unternehmen entstehen
und sich Chancen für die Forschung ergeben. |
| Durch die Erhöhung ihrer eigenen Vorraete
an erneuerbarer Energie macht sich die EU auch unabhängiger von Öl-
und Gasimporten. Dadurch leidet sie weniger unter schwankenden Energiepreisen
und unzuverlässigen
Versorgungsketten.Die einzelnen Mitgliedstaaten müssen Maßnahmen ergreifen,
die von der EU koordiniert werden, um die Lasten gerecht zu verteilen. Die Zielvorgaben
werden verbindlich sein, doch bei ihrer Aufstellung werden die Möglichkeiten
der einzelnen Länder berücksichtigt. |
| Weltweite Maßnahmen |
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Die Erderwärmung erfordert weltweite Maßnahmen, und
die EU hat bereits bei der Ausarbeitung von zwei wichtigen Verträgen auf
diesem Gebiet eine Schlüsselrolle gespielt, nämlich beim Rahmenuebereinkommen
der Vereinten Nationen über Klimaänderungen von 1992 und dem dazugehörigen,
1997 vereinbarten Protokoll von Kyoto. |
| Doch damit ist es nicht getan. Die EU will, dass
die weltweite Diskussion über den Klimawandel weitergeht, und drängt auf
eine Festlegung des ehrgeizigen Ziels, die Treibhausgasemissionen bis 2020 gemeinsam
um 30 % zu senken. |
| Die nächsten Schritte |
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Die EU ist bestrebt, auf der nächsten Klimakonferenz
der Vereinten Nationen, die für Dezember 2009 in Kopenhagen geplant ist,
ein neues weltweites Klimauebereinkommen abzuschließen. |
| In der Zwischenzeit arbeitet sie noch daran, ihre
strategischen Ziele bis 2020 zu erreichen, doch sie stellt sich bereits der Herausforderung,
die weltweiten Emissionen bis 2050 auf die Hälfte zu senken. |
| (Quelle: Europäische Kommission
/ Klimaschutz - http://ec.europa.eu/climateaction/eu_action/index_de.htm ) |
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