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Glossar: Thema Energie und Klimaschutz
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| Term | Definition |
|---|---|
| Klimawandel |
Klima und Anmerkungen zu Änderungen
Unter dem Begriff Klima wird die statistische Betrachtung von Wetter und Witterung über längere
Zeiträume, i.d.R. 30-jährige Perioden, verstanden. Parameter dieser Betrachtung sind u.a.
Temperatur, Niederschlag, Luftdruck, Luftfeuchte, Windstärke und –richtung, Einstrahlung,
Bewölkung. Das Klima auf der Erde ist Resultante eines hochkomplexen Zusammenwirkens
zahlreicher Elemente. Hierzu gehören die Lufthülle, Landflächen, Ozeane, Eisflächen u.a., die durch
verschiedene Prozesse miteinander in Verbindung stehen.
Änderungen von Klimamerkmalen fanden in der Vergangenheit immer wieder statt (z.B.
Wärmeperiode im Mittelalter von 950 bis 1250; Weinbau in Norddeutschland oder Kleine Eiszeit von
1350 bis 1880; Weinbau in Norddeutschland kam zum Erliegen) und werden auch in der Zukunft
immer wieder auftreten. Dieser Wandel des Klimas wurde in verschiedenen Arbeiten ausführlich
betrachtet. Hierbei ist wichtig, dass Klimaelemente, wie z.B. die Lufttemperatur erst seit ca. 250
Jahren systematisch gemessen und seit ca. 100 Jahren wissenschaftlich ausgewertet werden.
Untersuchungen in den letzten Jahren belegen einen stark beschleunigten Wandel von
Klimamerkmalen (insbesondere der Mitteltemperatur). Dieser Wandel scheint durch menschliche
Aktivitäten und die Emission von Treibhausgasen mit verursacht zu sein. Prognosen für die
Klimaentwicklung in den nächsten Jahrzehnten gehen von einer weiteren Erhöhung der
Jahresmitteltemperatur um 1 bis 4°C und einer Verlä ngerung der Vegetationszeit in den nördlichen
Breiten aus.
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| Was ist ein Blockheizkraftwerk? |
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird, aber auch Nutzwärme in ein Nahwärmenetz einspeisen kann. Sie setzt dazu das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ein.
Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Großkraftwerk resultiert aus der Nutzung der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der Anlagengröße, zwischen etwa 25 und 50 %. Durch die ortsnahe Nutzung der Abwärme wird die eingesetzte Primärenergie aber zu 80 bis über 90 % genutzt. Blockheizkraftwerke können so bis zu 40 % Primärenergie einsparen.
Übliche BHKW-Module haben elektrische Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf Megawatt. Als Antrieb für den Stromerzeuger können Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen verwendet werden. Unter 15 kW werden sie auch Mikro-KWK genannt und dienen zur Versorgung von einzelnen Gebäuden. Die Kraft-Wärme-Kopplung wird ebenfalls in Heizkraftwerken genutzt, dort typischerweise mit elektrischen Leistungen von einigen hundert MW.
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